3°mø – konceptøid

Konceptøid entstand, im Rahmen des Kurzfilmfestivals Cologne4711
2007 innerhalb von 47 Stunden
als filmischer Fremdkörper.

Konceptøid ist fremd. Ist nicht konform. Ist nicht Filmschule oder Popcorn
Kino. Im Grunde genommen eine Installation. Der Raum war eben die
Leinwand mit all den Filmen die an den Vorführtagen gezeigt wurden.
Somit wirkt der Film auch in erster Linie im Kontext. Schade das der jetzt
nicht gegeben ist – wie dem auch sei.

Die weiße Szenerie behandelt ein in sich geschlossenes System. Eine
eigene Wirklichkeit. Ein steriler Raum und eine Figur ohne Erinnerung o-
der Zielen. Der Film nimmt die Naivität und Klarheit der Figur auf.

Der Film spricht in einem anderen Tempo und Rhythmus. Jedes der Mittel
soll eine Gegenbewegung gegen vom Zuschauer Erwartetes sein. Soll
nicht direkt verträglich sein, sondern irritierend.

Geschmack, Frequenz, Farbe des Films – alles in allem, die Stimmung
die der Film vermittelt, soll ungewohnt und neu sein. Nun ja, vielleicht
nicht neu – ich habe bewusst  versucht, eine gewisse Kunst-haftigkeit zu
erlangen – wohl aber eher weil ich dem nicht ausweichen konnte. Frem-
des, irreguläres besitzt wohl für den Zuschauer auch ein bereits definier-
tes Gefühl.