Clarenville

Auf einer Sonderfrequenz wird ein unbekannter Kanal gefunden. Er überträgt die Nachrichten eines andersartigen Ortes: Clarenville. Clarenville ist irgendwann verloren gegangen und folgt eigenen Regeln: Ein Frettchen wird plötzlich zu einer Waldlichtung. Ein Astronaut wird von einem Schwamm erschlagen und Uhren werden eigensinnig. Ausgestattet mit einer Überwachungskamera, Fernsehmonitoren und einem alten Plattenspieler, wird aus einem Sammelsurium an Fundstücken eine dichte Bilderwelt. Die Erzählungen sind die fantastischen Dokumente einer verloren gegangenen Welt.

[…] Das Besondere des Abends liegt in der Art und Weise der Vorstellung: […] Die Puppenspieler erwecken die Vorstellung vieler Kinder zum Leben, derzufolge im Fernsehkasten kleine Männchen leben, die hinter der Glasscheibe für Bewegung sorgen. Die alten Fernsehgeräte, das früh-moderne Musikspielgerät, die Kamera, das Plüsch-Frettchen, der verqualmte Saal und die leicht verzerrte Old Western Country Musik schmelzen letztendlich zu einer Darbietung zusammen, die noch eine Weile in Erinnerung bleibt […] Giessener Allgemeine Zeitung vom 18.12.2012

Aufführungen:

  • 22.10.2010  – Waggonhalle Marburg
  • 17.08.2011 – Raum für Kultur, Frankfurt
  • 22.09.2011 – Exkurs Zwischenraum, Gießen
  • 04.02.2012 – X Stunden HTA, Frankfurt Lab
  • 18.03.2012 – Exkurs Zwischenraum, Gießen
  • 25.07.2012 – Hardthof/ARThof, Gießen
  • 14.12.2012 – Ludwigstraße 6, Gießen
  • 18.09.2013 – Wunder der Prärie, Mannheim